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Denner sagt Nein zum Mindestlohn

Der Discounter Denner rät seinen Angestellten, die Mindestlohninitiative abzulehnen, da diese für einige Dorfläden «existenzbedrohend» sei.

Abstimmungsempfehlung für die Angestellten: Denner erklärt per E-Mail die Mindestlohn-Initiative.
Abstimmungsempfehlung für die Angestellten: Denner erklärt per E-Mail die Mindestlohn-Initiative.
Keystone

Als noch Patron Karl Schweri bei Denner das Sagen hatte, war man es sich gewohnt, dass der Detailhändler respektive sein umtriebiger Chef in der Schweizer Politik mitmischten. Doch spätestens seit der Übernahme durch die Migros-Gruppe wurde es ruhiger um den Discounter. Bis letzte Woche. Da erhielten sämtliche Denner-Angestellten Post von Geschäftsführer Mario Irminger. ­Betreff: Abstimmung über die Mindestlohninitiative vom 18. Mai 2014. Im E-Mail waren neben einer Zusammenfassung, worum es in der Vorlage geht, auch Argumente, warum diese abzulehnen sei. Für einige Dorfläden könne die Annahme der Initiative «existenzbedrohend» sein, und Denner sei daran interessiert, dass «auch abgelegene Gebiete mit Lebensmitteln» versorgt würden.

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