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Der andere Pferdefleischskandal

Falsch deklarierte und mit Pferdefleisch versehene Lasagnen sind eine Sache. Noch schlimmer, wenn das Fleisch von Tieren stammt, die unter grausamen Umständen lebten. Neue Enthüllungen belasten die Branche schwer.

Auf dem Weg zur Schlachtung: Das Zwischenlager der US-Schlachtpferde in Montana vor dem letzten Transport zum kanadischen Schlachthof Bouvry.
Auf dem Weg zur Schlachtung: Das Zwischenlager der US-Schlachtpferde in Montana vor dem letzten Transport zum kanadischen Schlachthof Bouvry.
TSB, Keystone

Neue Belege für tierschutzwidrige Verhältnisse bei der Pferdefleischproduktion in Nord- und Südamerika verstärken jetzt den Druck auf die Detailhändler, sich des Problems anzunehmen. Vor bald einem Jahr berichteten die Konsumentensendung «Kassensturz» und der «Tages-Anzeiger» erstmals darüber; Fernsehbilder, die Vertreter des Tierschutzbundes Zürich (TSB) in Übersee aufgenommen hatten, schockierten Konsumentinnen und Konsumenten. Pferdefleisch aus tierquälerischer Produktion lag damals in den Verkaufsregalen fast aller Schweizer Detaillisten.

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