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Der Chef, der kein eigenes Büro hatte

Er verordnete allen Mitarbeitern das «Du» und verzichtete auf ein eigenes Büro: Carsten Schloter lehrte als unkonventioneller Chef der Swisscom die Konkurrenz das Fürchten.

Hat sich offenbar mit 49 Jahren das Leben genommen: Carsten Schloter, hier in Zürich. (18. Februar 2010)
Hat sich offenbar mit 49 Jahren das Leben genommen: Carsten Schloter, hier in Zürich. (18. Februar 2010)
Reuters
Carsten Schloter besuchte die öffentliche Eliteschule Lycée International in Saint-Germain-en-Laye. Anschliessend studierte er in Paris Betriebswirtschaft. Nach dem Studium arbeitete er ab 1986 als Systementwickler für Mercedes-Benz Frankreich in Paris.
Carsten Schloter besuchte die öffentliche Eliteschule Lycée International in Saint-Germain-en-Laye. Anschliessend studierte er in Paris Betriebswirtschaft. Nach dem Studium arbeitete er ab 1986 als Systementwickler für Mercedes-Benz Frankreich in Paris.
Christian Schnur, Keystone
Die Führung des Unternehmens wird ad interim vom stellvertretenden CEO Urs Schaeppi übernommen, Leiter von Swisscom Schweiz.
Die Führung des Unternehmens wird ad interim vom stellvertretenden CEO Urs Schaeppi übernommen, Leiter von Swisscom Schweiz.
Ennio Leanza, Keystone
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Es ist eine Nachricht, die fassungslos macht: Swisscom-Chef Carsten Schloter ist an seinem Wohnort im Kanton Freiburg tot aufgefunden worden. Wie der grösste Schweizer Telekomanbieter mitteilte, gehe die Polizei von einem Suizid aus. Schloter hinterlässt drei kleine Kinder und eine Ehefrau, von der er getrennt lebte.

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