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Der erfolglose Kampf gegen die Swisscom

Ein Misserfolg und zwei Verfahren, die seit Jahren hängig sind: Die Bilanz der Wettbewerbskommission gegen die Dominanz der Swisscom ist ernüchternd.

Ein Mitarbeiter der Swisscom arbeitet an Kabelsträngen aus Kupfer- und Glasfaserleitungen.
Ein Mitarbeiter der Swisscom arbeitet an Kabelsträngen aus Kupfer- und Glasfaserleitungen.
Lukas Lehmann, Keystone

Eigentlich klingt es wie ein klarer Fall: Swisscom und Sunrise haben 2008 bei einer Ausschreibung der Post mitgeboten. Der Auftrag: Sämtliche Poststellen und Postomaten mit schnellem Internet auszustatten. Die Swisscom offerierte 20,5 Millionen Franken – und machte das Rennen. Sunrise hatte knapp 30 Millionen Franken veranschlagt, verlor, und zeigte die Swisscom wegen Dumpingpreisen bei der Wettbewerbskommission (Weko) an. Grund: Um den Auftrag der Post zu erfüllen, wollte Sunrise Dienste auf dem Kupfernetz der Swisscom mieten – was 25 Millionen gekostet hätte. Also 4,5 Millionen mehr, als die Swisscom der Post für das ganze Paket verrechnet hat.

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