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Der grösste Problemfall der Krise ist zurück in den schwarzen Zahlen

Erstmals seit Krisenbeginn schreibt die verstaatlichte Royal Bank of Scotland (RBS) wieder Gewinn. Die Konkurrenz bleibt aber weiterhin vorne.

An einer Zweigstelle der Royal Bank of Scotland in London.
An einer Zweigstelle der Royal Bank of Scotland in London.
Keystone

Die RBS - einer der grössten Problemfälle der Finanzkrise - schaffte im zweiten Quartal einen Gewinn von 257 Millionen Pfund (rund 428 Millionen Franken). Im ersten Quartal hatte sie Bank einen Verlust von 248 Millionen Pfund verbucht.

Die Royal Bank of Scotland profitierte von gesunkenen Kosten und geringeren Verlusten in den Geschäftszweigen, die nicht zum Kerngeschäft gehören. Der operative Gewinn im Kerngeschäft ging dagegen leicht zurück.

Einer der grössten Verlierer der Finanzkrise

Damit bleibt die Royal Bank of Scotland trotz ihres Quartalsgewinns hinter den teils blendenden Zahlen der Konkurrenten wie HSBC, Barclays oder auch Lloyds zurück.

Die RBS gehört weltweit zu den grössten Verlierern der Finanzkrise. Der einstige Stolz der britischen Finanzbranche stand wegen der Krise und dem aggressiven Expansionskurs kurz vor dem Aus. Im vergangenen Jahr betrug der Fehlbetrag 3,6 Mrd. Pfund. 2008 verzeichnete die Bank mit 24,3 Mrd. Pfund den grössten Verlust in der Geschichte Grossbritanniens.

SDA/jak

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