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Der gute Spekulant

Der Zürcher Financier Daniel Aegerter gehört zu einer neuen Generation von reichen Wohltätern vom Schlage Warren Buffett. Mit Prinzipien der Risikokapitalbranche will er die Spendenindustrie umkrempeln.

Prototyp des neuen Philanthropen: Daniel Aegerter.
Prototyp des neuen Philanthropen: Daniel Aegerter.
Yvon Baumann

Die Hälfte seines Vermögens – laut «Bilanz» zwischen 400 und 500 Millionen Franken – will Daniel Aegerter nicht spenden. Aber die Gebermentalität von Microsoft-Gründer Bill Gates und Financier Warren Buffett hat der Zürcher Unternehmer verinnerlicht. In Argentinien finanziert er ein Entwicklungshilfeprojekt, das Wasserpumpen produziert, um Zugang zu Trinkwasser und Stellen für Jugendliche zu schaffen. Er geht dabei genau gleich vor, wie wenn er Risikokapital für ein technologiebasiertes Start-up-Unternehmen einschiesst. Ob im knallharten Beteiligungsgeschäft oder in der Entwicklungshilfe, die Zielvorgabe ist dieselbe: «Der Return on Investment muss stimmen.» Bei gemeinnützigen Projekten heisst das: Die soziale Wirkungskraft muss möglichst gross sein.

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