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Der Kampf um günstige Medikamente

Die Auseinandersetzung zwischen Roche und den Médecins sans Frontières um ein Augenheilmittel zeigt, wie stark um Preise und den Zugang zu Arzneimitteln in Schwellen- und Entwicklungsländern gefeilscht wird.

Unter erschwerten Bedingungen: Augenbehandlung in einer Klinik an der thailändisch-burmesischen Grenze. Foto: Kai Nedden (Laif)
Unter erschwerten Bedingungen: Augenbehandlung in einer Klinik an der thailändisch-burmesischen Grenze. Foto: Kai Nedden (Laif)

So schrecklich der Name klingt, so fatal sind die Folgen der Krankheit. Der Virus namens CMV-Retinitis greift die Netzhaut des Auges von Menschen an, die über ein geschwächtes Immunsystem verfügen. Betroffen sind typischerweise Patienten mit einer HIV-Infektion. In Industrienationen kommt die Krankheit kaum vor, weil HIV-Patienten inzwischen mit antiretroviralen Medikamenten behandelt werden. In Entwicklungs- und Schwellenländern ist dies oft nicht der Fall. In Afrika und Asien ist CMV-Retinitis der wichtigste Grund, weshalb HIV-Infizierte oder Aidskranke erblinden.

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