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Der langsame Tod eines Giftes

Monsanto hat mit dem Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat seit fast 40 Jahren viel Geld verdient. Nun gerät das Herbizid nach Europa auch in den USA in Verruf.

Millionen von Bauern sind vom US-Konzern Monsanto abhängig: Ein Schweizer Bauer versprüht Pflanzenschutzmittel. Foto: Arno Balzarini (Keystone)
Millionen von Bauern sind vom US-Konzern Monsanto abhängig: Ein Schweizer Bauer versprüht Pflanzenschutzmittel. Foto: Arno Balzarini (Keystone)

Der Entscheid der Weltgesundheitsorganisation, Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend einzustufen, trifft kein Unternehmen direkter als Monsanto. Der US-Konzern hat das Gift zusammen mit Gentechsaatgut zum weltweit führenden Kombinationsprodukt der Landwirtschaft entwickelt. Dies hat Millionen Bauern von Monsanto abhängig gemacht und liess den Konzern selber in eine Mühle zwischen zunehmend resistentem Unkraut, billiger Konkurrenz aus China und tiefen Margen geraten. Zusätzlich droht erstmals Gefahr im Heimmarkt: Kalifornien setzt als erster US-Bundesstaat das Spritzmittel auf die Liste krebserregender Substanzen. Schwer erkrankte Landarbeiter gehen vor Gericht gegen Monsanto vor. Umweltschützer klagen wegen Rodungen gesunder Baumbestände.

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