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Der letzte Schweizer Velorahmen-Löter

Cilo, Mondia, Allegro – und jetzt auch Villiger: Traditionelle Schweizer Velomarken verschwinden nach und nach vom Markt. Was ist das Problem?

In der Aarios-Werkstatt in Gretzenbach: Hier werden aus den rohen Rohren Stahlrahmen zusammengelötet.
In der Aarios-Werkstatt in Gretzenbach: Hier werden aus den rohen Rohren Stahlrahmen zusammengelötet.
Tom Kawara
Arnold Ramel hat Aarios vor 38 Jahren gekauft. Die Idee dazu kam ihm während der Erdölkrise. Seine Erfolgsformel: «Gesunder Menschenverstand und schaffen.»
Arnold Ramel hat Aarios vor 38 Jahren gekauft. Die Idee dazu kam ihm während der Erdölkrise. Seine Erfolgsformel: «Gesunder Menschenverstand und schaffen.»
Tom Kawara
15 Leute beschäftigt Arnold Ramel: Bis hin zur Endmontage wird alles in der Aarios-Fabrik in Gretzenbach gemacht.
15 Leute beschäftigt Arnold Ramel: Bis hin zur Endmontage wird alles in der Aarios-Fabrik in Gretzenbach gemacht.
Tom Kawara
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Schrott. Das Wort verwendet Arnold Ramel gerne und oft, wenn er über Fahr­räder und das Geschäft damit spricht. Es ist vielleicht sogar die einzige Konstante in einem Markt, der in den vergangenen Jahren wiederholt über den Haufen geworfen wurde. «Immer schon», sagt Ramel, Besitzer von Aarios im solothurnischen Gretzenbach, unweit des Atomkraftwerks Gösgen, «immer schon wurde absoluter Schrott verkauft.»

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