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Der Mann, den Frankreich gehen liess

Er ist Bürger der Elfenbeinküste und von Frankreich und ein brillanter Kopf. Auf dem Weg in die Chefetagen stiess Tidjane Thiam immer wieder an eine gläserne Decke. Nicht aufgeben, lautete seine Devise.

Tidjane Thiam posiert nach seiner Vorstellung als neuer CEO der Credit Suisse in Zürich einem Fotografen. Foto: Arnd Wiegmann (Reuters)
Tidjane Thiam posiert nach seiner Vorstellung als neuer CEO der Credit Suisse in Zürich einem Fotografen. Foto: Arnd Wiegmann (Reuters)

*Dieser Text wurde bereits im März erstmals publiziert.

Zu seiner Hautfarbe fallen Tidjane Thiam einige Geschichten ein. Zum Beispiel diese: Betrat er früher ein Restaurant, wies man ihm gern einen Tisch zwischen Küche und Toilette zu – auch wenn das Lokal leer war. Oder diese: Ein französischer Headhunter gestand ihm, dass er ihn aus seiner Kartei gestrichen habe, weil seine Kunden stets das Gleiche geantwortet haben: «Ein inter­essantes und beeindruckendes Profil, aber verstehen Sie, ein Schwarzer an der Spitze unseres Unternehmens?»

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