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Der misslungene Abgang des Josef Ackermann

Er kämpfte jahrelang begeistert um mehr Macht. Jetzt geht Ackermann ganz plötzlich und sehr leise – wenige Stunden, nachdem Ermittler sein Büro durchsuchten. Ackermann hat seinen Kampf verloren.

Der frühere Bundesbank-Chef und baldige UBS-Präsident Weber (rechts) war Ackermanns Wunschkandidat für seine Nachfolge. (Bild aus einer ARD-Dokumentation über das Leben Ackermanns)
Der frühere Bundesbank-Chef und baldige UBS-Präsident Weber (rechts) war Ackermanns Wunschkandidat für seine Nachfolge. (Bild aus einer ARD-Dokumentation über das Leben Ackermanns)
ARD
Ebenfalls ist er eine der wohl umstrittensten Figuren in Deutschland – auch wegen dieses Bildes: Ackermann zeigt am 21. Januar 2004 zu Beginn des Mannesmann-Prozesses in Düsseldorf das Victory-Zeichen zu Ex-Mannesmann-Chef Klaus Esser. Ackermann war wegen Untreue in schweren Fällen angeklagt, weil er dem Mannesmann-Management im Zusammenhang mit der Übernahme von Mannesmann durch Vodafone Millionen-Abfindungen gewährte. Ackermann entschuldigte sich später für die Pose.
Ebenfalls ist er eine der wohl umstrittensten Figuren in Deutschland – auch wegen dieses Bildes: Ackermann zeigt am 21. Januar 2004 zu Beginn des Mannesmann-Prozesses in Düsseldorf das Victory-Zeichen zu Ex-Mannesmann-Chef Klaus Esser. Ackermann war wegen Untreue in schweren Fällen angeklagt, weil er dem Mannesmann-Management im Zusammenhang mit der Übernahme von Mannesmann durch Vodafone Millionen-Abfindungen gewährte. Ackermann entschuldigte sich später für die Pose.
Reuters
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Es ist das Ende einer Karriere. Josef Ackermann, 63 Jahre alt, geboren in Mels im Kanton St. Gallen, tritt bei der Deutschen Bank ab. Er wird nicht Verwaltungsratspräsident der Bank, obwohl er seit Jahren darauf hingearbeitet hat – gegen den Widerstand seiner Gegner innerhalb und ausserhalb des Hauses.

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