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Der Mythos vom deutschen Lohnwunder

BMW, VW, Daimler und Siemens legen ihren Mitarbeitern mehr als vier Prozent obendrauf. Weit über dem, was in der Schweiz gängig ist. Warum die hiesige Industrie dennoch nicht neidisch sein muss.

Statt 6,5 sind es 4,3 Prozent Lohnerhöhung geworden – die Branche ist zufrieden: Monteure arbeiten am Fahrgestell eines VW im Werk Zwickau.
Statt 6,5 sind es 4,3 Prozent Lohnerhöhung geworden – die Branche ist zufrieden: Monteure arbeiten am Fahrgestell eines VW im Werk Zwickau.
Keystone

Alle schauen nach Deutschland und wundern sich. Die Metaller, allen voran die Mitarbeiter in der Automobilindustrie, können sich inmitten von Wirtschafts-, Finanz-, und Währungskrisen über satte Lohnerhöhungen von 4,3 Prozent freuen. Das sind Zahlen, von denen die Kollegen in der Schweiz nur träumen können: im Schnitt beträgt die Lohnerhöhung in der Schweiz zwischen 1,5 und 2,0 Prozent in der Metallindustrie. Verhandelt wird nicht – wie in Deutschland – auf nationaler Ebene, sondern direkt mit den Unternehmen.

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