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Der Ostschweizer Regionalfürst muss unten durch

Lange kannte Edgar Oehlers Karriere nur eine Richtung. Steil nach oben. Chefredaktor, Nationalrat, Grossindustrieller. Dass «seinem» FC St. Gallen jetzt das Aus droht, ist nur die Spitze einer Negativserie.

«Dann werden wir eben zur Sportprovinz und degradieren uns als Ostschweizer selber»: Edgar Oehler über das drohende Aus für den FC St. Gallen.
«Dann werden wir eben zur Sportprovinz und degradieren uns als Ostschweizer selber»: Edgar Oehler über das drohende Aus für den FC St. Gallen.
Keystone
1971 wurde Oehler, 28-jährig, in den Nationalrat gewählt. 24 Jahre lang politisierte er dort für die CVP.
1971 wurde Oehler, 28-jährig, in den Nationalrat gewählt. 24 Jahre lang politisierte er dort für die CVP.
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Oehlers Imperium: Eine Fabrik der Arbonia-Forster-Gruppe in Arbon.
Oehlers Imperium: Eine Fabrik der Arbonia-Forster-Gruppe in Arbon.
Keystone
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Als im Sommer vor zwei Jahren die neugebaute AFG Arena eingeweiht wurde waren die Kommentare überschwänglich. «Zusammen mit dem Einkaufszentrum darunter ist es für die Ostschweizer ein ‹Jahrhundertwerk›. Ein Juwel, auf das alle stolz sind», schrieb der «Blick» damals. Mitten drin trohnte Edgar Oehler in seiner eigenen Loge. Der Unternehmer mit dem Hang zum Showman liess sich eigens ein Lichtanlage einrichten, die sich von Rot auf Grün und Orange umstellen liess. Je nach Qualität der Kickerkunst und dem Spielstand.

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