Zum Hauptinhalt springen

Der Patron hat vorgesorgt

Heute hat die Swatch-Aktie stark nachgegeben. Mit dem Tod des grossen Firmenpatrons hat das wenig zu tun. Nicolas Hayek hat das Unternehmen gut auf die Zeit nach ihm vorbereitet.

Nicolas Hayek hat in seinem Unternehmen für die Zeit nach seinem Tod vorgesorgt. Seine Familie bleibt an den Schalthebeln der Macht: Im Bild posiert er als Bond-Bösewicht. Bonds Kontrahenten haben Swatch zu einer neuen Kollektion inspiriert, die Anfang September auf den Markt gelangen soll.
Nicolas Hayek hat in seinem Unternehmen für die Zeit nach seinem Tod vorgesorgt. Seine Familie bleibt an den Schalthebeln der Macht: Im Bild posiert er als Bond-Bösewicht. Bonds Kontrahenten haben Swatch zu einer neuen Kollektion inspiriert, die Anfang September auf den Markt gelangen soll.
Keystone
Nicolas hat seine spätere Gattin Marianne Hayek Mezger in Beirut kennengelernt, wo sie als Kindermädchen gearbeitet hat. In der Maschinenfabrik und Eisenggiesserei von Mariannes Vater hat Hayek in der Schweiz seine ersten Sporen abverdient.
Nicolas hat seine spätere Gattin Marianne Hayek Mezger in Beirut kennengelernt, wo sie als Kindermädchen gearbeitet hat. In der Maschinenfabrik und Eisenggiesserei von Mariannes Vater hat Hayek in der Schweiz seine ersten Sporen abverdient.
Keystone
Marc Alexander Hayek wuchs nach der Trennung seiner Mutter bei Grossvater Nicolas Hayek auf. Sein Onkel Nick (rechts) war für ihn wie ein Bruder. Aktuell ist er im Swatch-Konzern für die Edelmarke Blancpain zuständig. Es wird erwartet, dass Marc Alexander Nick als CEO der Swatch-Gruppe ablösen wird.
Marc Alexander Hayek wuchs nach der Trennung seiner Mutter bei Grossvater Nicolas Hayek auf. Sein Onkel Nick (rechts) war für ihn wie ein Bruder. Aktuell ist er im Swatch-Konzern für die Edelmarke Blancpain zuständig. Es wird erwartet, dass Marc Alexander Nick als CEO der Swatch-Gruppe ablösen wird.
Keystone
1 / 5

Der Tod von Nicolas Hayek ist auch für sein Unternehmen Swatch ein schwerer Schlag. Auf den ersten Blick könnte man sogar die Reaktion des Aktienmarkts als Ausdruck einer erhöhten Sorge um die Zukunft des Unternehmens interpretieren: Die Swatch-Inhaberaktie hat bis zum Mittag rund 3 Prozent verloren, am Vormittag zeitweilig sogar 4 Prozent. Viel spricht allerdings dafür, dass dieser Kurseinbruch weniger mit dem Tod des erfolgreichen Patrons zu tun hat, sondern auf Konjunktursorgen im wichtigen Absatzmarkt China zurückgeht, die die ganze Luxusgüterbranche treffen. So sind denn auch die Titel von Richemont in der Schweiz oder jene des Luxusgiganten LVMH in Paris heute ähnlich stark eingebrochen wie Swatch.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.