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Der Traum vom E-Franken

Der Schweizer Jean-François Groff bietet mit seiner Bezahl-App Google, Swisscom und Apple die Stirn. Groffs Vergangenheit könnte bedeutender kaum sein: Er hat das WWW mitentwickelt.

Jean-François Groff will digitales Geld günstig machen: «90 Prozent der Transaktionsgebühren sind überflüssig.» Foto: Sabina Bobst
Jean-François Groff will digitales Geld günstig machen: «90 Prozent der Transaktionsgebühren sind überflüssig.» Foto: Sabina Bobst

WWW, HTML, URL. Diese Kürzel sind heute Allgemeingut. Vor gut 20 Jahren waren sie nur einer Handvoll von Tüftlern geläufig.

Einer von ihnen ist Jean-François Groff. Der Schweizer mit französischen Wurzeln ist ein Internetpionier der ersten Stunde. In der Gruppe seines Büronachbarn, dem Briten Tim Berners-Lee, der als Erfinder des World Wide Web gilt, programmierte der Telecomingenieur in den frühen 90er-Jahren am Genfer Kernforschungszentrum Cern jene Computerprotokolle, welche die Lebenswelt von Milliarden Menschen revo­lutionieren sollten. «Wir hatten das Ziel, einen universellen Softwarestandard zu schreiben», erinnert sich Groff, «damit das Abrufen von Text- und Bildmaterial auf fremden Computern so einfach wie möglich wird.»

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