Zum Hauptinhalt springen

Detailhandel will Plastikmüll verwerten statt verbrennen

Grossverteiler und Warenhäuser prüfen, ob sie künftig auch Kunststoffbehälter für Milch, Säfte, Öl, Essig, Duschgel oder Putzmittel wieder verwerten wollen.

Viel Potential: 11'250 Tonnen Abfall von Plastikflaschen fallen jährlich an.
Viel Potential: 11'250 Tonnen Abfall von Plastikflaschen fallen jährlich an.
PD

Nirgends in Europa wird so viel Abfall verwertet wie in der Schweiz. Bei Glas, Alu, Papier, Karton und PET-Flaschen liegen die Sammelquoten zwischen 81 und 95 Prozent. Sogar Batterien werden zu 71 Prozent rezykliert – im übrigen Europa liegen die Quoten zwischen 30 und 40 Prozent. Um der Vorbildfunktion der Schweiz weiterhin gerecht zu werden, macht sich der Detailhandel Gedanken, wo noch ungenutztes Potenzial besteht. Eine Studie im Auftrag der Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz (IG DHS) kommt nun zum Schluss, das weitgehend auf Freiwilligkeit basierende Recycling durch Handel, Kommunen und private Organisationen decke schon sehr vieles ab. Potenzial ortete die Studie in drei Bereichen, die genauer analysiert wurden:

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.