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Deutsche Bank will bei Aktionären 10,2 Milliarden Euro einsammeln

Im Rahmen ihrer milliardenschweren Kapitalerhöhung will die Deutsche Bank 308,6 Millionen neue Aktien zum Stückpreis von 33 Euro ausgeben.

Dies habe der Vorstand und der Präsidialausschuss des Aufsichtsrats am Montag beschlossen, teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Der Bruttoemissionserlös liegt demnach bei 10,2 Milliarden Euro, 400 Millionen Euro mehr als bisher angegeben.

Die Emission entspricht laut der Mitteilung einem Bezugsverhältnis von zwei zu eins. Die neuen Aktien haben eine volle Gewinnanteilsberechtigung vom ersten Januar 2010 an. Ein Börsenhandel der Bezugsrechte an den deutschen Wertpapierbörsen findet vom 22. September 2010 bis zum 1. Oktober 2010 statt. Die Bezugsrechte werden auch zum Börsenhandel an der New Yorker Börse zugelassen.

Übernahme der Postbank beschlossen

Mit der Kapitalerhöhung will die Bank die restlichen Anteile der Postbank übernehmen und gleichzeitig ihre Kapitalbasis stärken. Die Deutsche Bank war bei der Postbank vor zwei Jahren eingestiegen und hatte ihre Beteiligung seitdem im Zuge der Finanzkrise nicht weiter erhöht.

Die Postbank hat 14 Millionen Kunden in Deutschland, mehr als jedes andere Institut und ist deshalb für die Deutsche Bank von grosser strategischer Bedeutung. Den kürzlichen Belastungstest der europäischen Banken-Aufseher hatte die Postbank aber nur knapp bestanden.

AFP/raa

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