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Deutsche Elektronikkette Conrad schröpft Schweizer Kunden

Eine Personenwaage kostet in der Schweiz doppelt so viel wie in Deutschland. Bei anderen Anbietern sinken die Preise mit Verzug.

In der Schweiz werden Aufschläge von 100 Prozent und mehr verlangt: Filiale des Elektronikhändlers Conrad.
In der Schweiz werden Aufschläge von 100 Prozent und mehr verlangt: Filiale des Elektronikhändlers Conrad.
PD

Etwas vom Positivsten, das die laufende Diskussion um den hohen Franken und die Währungsgewinne ausgelöst hat, ist eine noch nie da gewesene Transparenz in Sachen Preise. Dies zeigt sich etwa am Beispiel Personenwaagen.

Vergangene Woche hat der «Tages-Anzeiger» in der Rubrik «Franken-Ärger» über die Produkte der Firma Soehnle geschrieben, die in der Schweiz erheblich teurer sind als in Deutschland. Darauf hat sich nun die Firma Hagro Haushalt in Wollerau beim TA gemeldet und reklamiert: Als Importeur habe man dem Handel Mitte August von sich aus einen Währungsrabatt gewährt. «Weshalb die Waage bei Coop noch mit 89 Franken angeschrieben ist, entzieht sich unserer Kenntnis», sagt Hagro-Geschäftsführer Hans Untersee. «Wir können dem Handel lediglich Richtpreise vorgeben. Die Weitergabe von Einkaufsvorteilen liegt in unserem Interesse, aber ausserhalb unserer Einflussmöglichkeiten.»

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