Zum Hauptinhalt springen

Deutsche Grossstädte drohen Uber mit Verbot

Nicht mit geltenden Gesetzen vereinbar: Hamburg hat als erste deutsche Metropole die Fahrdienst-App Uber verboten. Nun könnten weitere Städte folgen. Das Unternehmen zeigt sich unbeeindruckt.

bru
Der ultimative Bösewicht: Wütende Taxifahrer demonstrieren in Barcelona gegen Uber.
Der ultimative Bösewicht: Wütende Taxifahrer demonstrieren in Barcelona gegen Uber.
Keystone

Dem umstrittenen Fahrdienstanbieter Uber droht in mehreren deutschen Städten ein Verbot. Das bestätigten Behördenvertreter aus Berlin, Frankfurt und München der «Süddeutschen Zeitung». Berlin und Frankfurt prüfen demnach derzeit, ob und wie sie dem App-Anbieter seine Dienstleistung untersagen können.

Nach übereinstimmender Auffassung der zuständigen Ämter in den drei Städten sei das Angebot des kalifornischen Unternehmens nicht mit geltenden Gesetzen vereinbar, berichtete die Zeitung. Demnach müssten Fahrer, die bei Uber ihre Dienste anbieten, einen Personenbeförderungsschein vorweisen. Ausserdem benötige das Unternehmen möglicherweise Taxi-Konzessionen. In München wolle man noch abwarten, aber zielgenau die Fahrer kontrollieren.

Uber ist mittlerweile in 42 Ländern tätig

Die Verkehrsbehörde der Hansestadt Hamburg hatte Uber Anfang der Woche verboten und dem Unternehmen eine sogenannte Untersagungsverfügung zugestellt. Uber kündigte an, beim Verwaltungsgericht Widerspruch dagegen einzulegen. Die Behörden in Hamburg hätten ihre Befugnisse überschritten. «Uber wird seinen Service auch weiterhin in allen Städten anbieten», kündigte das Unternehmen in der «Süddeutschen Zeitung» an.

Uber ist mittlerweile in 42 Ländern tätig und stösst vielerorts auf Widerstand, insbesondere in der Taxibranche. Es erlaubt unter anderem Privatleuten, via Smartphone-App Fahrten anzubieten, die in der Regel deutlich günstiger sind als die jeweils ortsüblichen Taxitarife.

(AFP)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch