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Deutsche Klagewelle rollt auf Schweizer Banken zu

Ehemalige Schwarzgeldkunden aus Deutschland wollen versteckte Provisionen zurückfordern. Der Gang vor Gericht kann teuer werden – doch findige Anwälte haben bereits eine Alternative.

Müssen sie einen Teil ihrer Provisionen zurückgeben? Banker am Zürcher Paradeplatz. Foto: Walter Bieri (Keystone)
Müssen sie einen Teil ihrer Provisionen zurückgeben? Banker am Zürcher Paradeplatz. Foto: Walter Bieri (Keystone)

Der Steuerberater aus Deutschland hielt seit 2007 ein Konto bei einer Zürcher Privatbank. 2011 verlangte er eine Aufstellung der Vertriebskommissionen ­(Retrozessionen), welche die Bank bei der Bewirtschaftung seines Vermögens in der Höhe von zwei Millionen Euro zurückbehielt. In ihrem Antwortschreiben nannte das Institut den Betrag von 14'071.20 Euro für die Zeitspanne von 2010 bis 2011. Dann hörte der Kunde nichts mehr zum Thema.

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