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Deutsche Nachrichtenagentur sieht schwarz für die Schweiz

Sogar «Verhältnisse wie in Island», also ein Staatsbankrott, würden in der Schweiz nicht mehr ausgeschlossen. Das berichtete die DPA.

Die Turbulenzen an den Finanzmärkten würden die Akteure an den Schweizer Bankenplätzen erheblich ins Schwitzen bringen, so die DPA. «Sogar Verhältnisse wie in Island, wo der Staat kurz vor dem Bankrott steht, werden unter Experten für die Eidgenossenschaft nicht mehr wie bisher entrüstet ausgeschlossen, sollte sich die Lage weiter verschlechtern.»

Namentlich genannt werden in dem Text keine Experten, die diese Meinung tatsächlich öffentlich vertreten.

Die Schweiz mache sich Sorgen, dass sie bald im internationalen Finanzkonzert weit nach hinten abfalle. Die Agentur zeichnet das Schreckensszenario: «Geht die UBS pleite, dann dürfte die Finanz-Schweiz fertig sein – dies ist mittlerweile nahezu gängige Meinung unter Bankenexperten.» Auch hier wird der Autor nicht konkret.

«Es muss einfach gut gehen»

Zitiert wird weiter der SPD-Politiker und frühere deutsche Finanzminister Hans Eichel, mit Verweis auf die «Handelszeitung». Man müsse sich fragen, ob «diese kleinen Länder» für ihren Bankensektor nachhaltig Garantien abgeben können wie die grossen EU-Länder, in denen der Bankensektor volkswirtschaftlich nicht die gleiche Bedeutung hat. Dramatisches Schlusswort des Textes: «Es muss einfach gut gehen – sonst stehen die Eidgenossen vor dem Ruin.»

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