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130 deutsche Ermittler führen Razzien bei UBS-Standorten durch

Zurzeit werden in Deutschland Standorte der UBS durchsucht. Offenbar geht es um Vorwürfe der Steuerhinterziehung.

Im Visier der Behörden: Das Hauptquartier der UBS Deutschland in Frankfurt. (Symbolbild)
Im Visier der Behörden: Das Hauptquartier der UBS Deutschland in Frankfurt. (Symbolbild)
Michael Probst, Keystone
Grundlage der Ermittlungen sei ein vom Land Nordrhein-Westfalen gekaufter Datensatz eines Informanten, der rund 2000 Kunden umfasse: Einfahrt in die Parkhalle einer UBS Filiale in Hamburg. (Symbolbild)
Grundlage der Ermittlungen sei ein vom Land Nordrhein-Westfalen gekaufter Datensatz eines Informanten, der rund 2000 Kunden umfasse: Einfahrt in die Parkhalle einer UBS Filiale in Hamburg. (Symbolbild)
Peter Klaunzer, Keystone
Ein Steuerstrafverfahren sei eingeleitet worden, sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bochum: Das Logo des Grossbank. (Symbolbild)
Ein Steuerstrafverfahren sei eingeleitet worden, sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bochum: Das Logo des Grossbank. (Symbolbild)
Martin Gerten/EPA, Keystone
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Die Staatsanwaltschaft Bochum durchsucht derzeit Standorte der Grossbank UBS. Ein Sprecher von UBS Deutschland bestätigte auf Anfrage eine entsprechende Meldung der deutschen Zeitschrift «Wirtschaftswoche». Dabei geht es offenbar um Vorwürfe der Steuerhinterziehung.

Weitere Angaben zur Sache machte der UBS-Sprecher am Mittwoch mit Hinweis auf das laufende Verfahren nicht. Die UBS arbeite «vollumfänglich mit den Behörden zusammen», sagte er lediglich.

Datensatz von 2000 Kunden

Laut der «Wirtschaftswoche» geht es um den Verdacht, dass angelegtes Kapital respektive Erträge aus Kapitalanlagen bei der UBS Luxemburg – heute UBS Europe – den Steuerbehörden nicht deklariert wurden. Grundlage der Ermittlungen sei ein vom Land Nordrhein-Westfalen gekaufter Datensatz eines Informanten, der rund 2000 Kunden umfasse.

Ein Steuerstrafverfahren sei eingeleitet worden, wird ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bochum in der «Wirtschaftswoche» zitiert. An der Durchsuchung, die bereits am Dienstagvormittag begonnen habe, seien bundesweit bis zu 130 Staatsanwälte und Steuerfahnder beteiligt. Die Massnahme sei «noch nicht abgeschlossen», teilte der Sprecher mit.

SDA/mch

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