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Die Altlasten des Swiss-Life-Chefs

Der scheidende Konzernchef Bruno Pfister hinterlässt mehrere Baustellen. Während der Geschäftsbereich International schwächelt, drohen dem Unternehmen wegen Klagen der US-Justizbehörden.

Nach sechs Jahren an der Spitze tritt Swiss-Life-Chef Bruno Pfister im Sommer ab. Foto: René Ruís (Keystone)
Nach sechs Jahren an der Spitze tritt Swiss-Life-Chef Bruno Pfister im Sommer ab. Foto: René Ruís (Keystone)

Bruno Pfister hat eine glänzende Karriere hinter sich. Der Jurist mit Anwaltspatent verdiente sich seine Sporen als Berater bei McKinsey, wurde später Banker bei der Credit Suisse und wechselte 2002 zur Swiss Life. Dort gings steil nach oben: Pfister wurde Finanzchef, danach Leiter des Bereichs International, schliesslich Konzernchef. Als solcher hat er sechs Jahre lang die Gruppe gesteuert. Jetzt ist Schluss. Am Mittwoch verabschiedet er sich von den Aktionären, Mitte Jahr übergibt er das operative Steuer an Patrick Frost, der unter ihm die Finanzanlagen verwaltete.

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