Zum Hauptinhalt springen

Die Angelsachsen-Kontroverse

Wann immer Schweizer Banken für Negativschlagzeilen sorgen, sind Angelsachsen als Sündenböcke schnell gefunden. Aber ist das Bashing von Amerikanern und Engländern wirklich angebracht?

Kulturell gefärbtes Zerrbild: Brady Dougan, Konzernchef der Credit Suisse.
Kulturell gefärbtes Zerrbild: Brady Dougan, Konzernchef der Credit Suisse.
Keystone

Es gibt ein Phänomen, das nennt sich Angelsachsen-Bashing. Mit grosser Regelmässigkeit setzt es ein, sobald es irgendwo in der Bankbranche nicht rundläuft. So wie aktuell bei der UBS. Internen Quellen zufolge setzt die Bank zum grossen Schnitt an und streicht schweizweit bis zu 4500 Stellen; davon 1000 alleine in der IT. Eine unpopuläre, streitbare Massnahme. Obschon vonseiten der UBS nichts Offizielles über das Vorhaben vorliegt, ist die Schuldige bereits zur Hand: Es ist IT-Chefin Michele Trogni, die für die Radikalkur verantwortlich ist. Als «verrückte», «unmögliche» Frau wird sie beschrieben. Als typische Vertreterin der Investmentbanking-Kultur.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.