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Die Angst vor der Rohstoffblase

Werden die Klimaziele eingehalten, droht Banken und Versicherern ein Verlust von bis zu 400 Milliarden Dollar. Der Grund: Die Reserven der Rohstoffkonzerne sind massiv überbewertet.

Wenn sich die Erde bis 2050 nicht mehr als um zwei Grad erwärmen soll, dürfen maximal 900 Gigatonnen CO2 ausgestossen werden: Ein Kohlekraftwerk des Energiekonzerns EON im deutschen Gelsenkirchen.
Wenn sich die Erde bis 2050 nicht mehr als um zwei Grad erwärmen soll, dürfen maximal 900 Gigatonnen CO2 ausgestossen werden: Ein Kohlekraftwerk des Energiekonzerns EON im deutschen Gelsenkirchen.
Ina Fassbender, Reuters
Öl- und Kohleförderfirmen sind gemäss Experten an der Börse massiv überbewertet: Ein riesiger Erdbagger gräbt nach Braunkohle in der Nähe von Leipzig in Ostdeutschland.
Öl- und Kohleförderfirmen sind gemäss Experten an der Börse massiv überbewertet: Ein riesiger Erdbagger gräbt nach Braunkohle in der Nähe von Leipzig in Ostdeutschland.
Michaela Rehle, Reuters
Warnt vor dem Platzen der «carbon bubble»: Ex-US-Vizepräsident Al Gore spricht am US-Kulturfestival «South by Southwest».
Warnt vor dem Platzen der «carbon bubble»: Ex-US-Vizepräsident Al Gore spricht am US-Kulturfestival «South by Southwest».
Gerry Shih, People-Press
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Experten warnen vor einem Crash, der die Dimension der Finanzkrise von 2008 annehmen könnte. Die Rede ist von einer «carbon bubble», auf Deutsch: CO2- oder Rohstoffblase. Diese entsteht deshalb, weil Rohstoffkonzerne viel mehr Öl und Kohle verbrennen wollen, als dies die Klimaziele erlauben. Können sie das nicht, haben ihre Rohstoffreserven einen viel tieferen Wert als effektiv in den Büchern ausgewiesen.

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