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Die Börse spinnt – US-Index gewinnt 11 Prozent

Die Kursausschläge an den Aktienmärkten werden immer verrückter. In New York schloss der Dow Jones mit einem Plus im zweistelligen Bereich.

Tierisch was los im Weltfinanzzentrum: Die Bullen treiben die Kurse in die Höhe.
Tierisch was los im Weltfinanzzentrum: Die Bullen treiben die Kurse in die Höhe.
Keystone

Schnäppchenjäger und die Hoffnung auf eine erneute Zinssenkung der US-Notenbank Fed liessen die Kurse vor allem gegen Handelsschluss in die Höhe schiessen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging nach einer Kursexplosion 10,9 Prozent höher mit 9065 Punkten aus dem Handel. Dies ist nach Punkten der zweithöchste Tagesgewinn in der Geschichte der New Yorker Börse. Der höchste war am 13. Oktober mit 936 Punkten.

Im Verlauf pendelte er zwischen 8174 und 9082 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 kletterte um 10,8 Prozent auf 940 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 9,5 Prozent auf 1649 Stellen hinzu.

Hoffnung auf Zinssenkung

An der Wall Street stiegen die Investoren vor allem massiv bei den zuletzt stark verbilligten Aktien von Technologie- und Energieunternehmen ein. Zudem überwog die Hoffnung auf eine weitere Senkung der Leitzinsen die Angst vor einer globalen Rezession.

Sorgen über die schlechtesten Daten beim Verbrauchervertrauen aller Zeiten konnten dadurch wettgemacht werden. Die US-Verbraucher haben angesichts der Finanzkrise so wenig Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung wie nie zuvor. Zur guten Stimmung trugen nach Ansicht von Analysten aber auch die guten Vorgaben der Börsen in Übersee bei.

Ende bei Boeing-Streik in Sicht

Zu den Gewinnern in New York gehörten unter anderem die Aktien des Internetkonzerns Google. Google-Papiere kletterten um knapp 12 Prozent. Die Titel des iPhone-Herstellers Apple legten 8,5 Prozent zu. Die Papiere von Qualcomm gewannen sogar 14,5 Prozent. Die Aktien von Microsoft verteuerten sich um 9,1 Prozent.

Die Aktien von Boeing gehörten mit einem kräftigen Plus von 15,5 Prozent zu den gefragtesten Werten. Der US-Flugzeugbauer und die Gewerkschaft IAM haben eine vorläufige Einigung über ein Ende des längsten Unternehmensstreiks seit 13 Jahren erzielt. Der Energieriese Exxon legte im Sog der guten Zahlen seines Rivalen BP um 13,3 Prozent zu.

Achterbahn bei den Finanztiteln

Bei den Finanztiteln standen vor allem die Papiere von Goldman Sachs und Morgan Stanley im Fokus. Nach zwischenzeitlich starken Verlusten gingen Goldman-Titel 0,7 Prozent fester aus dem Handel, die von Morgan Stanley gewannen gar um 11,8 Prozent.

SDA/cpm

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