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Die Credit Suisse im Clinch mit der Bankenaufsicht

Die Grossbank hat wegen drohender Auflagen Mühe, Kapital zu beschaffen. Die Aktie stürzt an der Börse ab. So ist es zum Desaster gekommen.

Die Kapitaldecke ist dünn: CS-Gebäude in Zürich Seebach. Foto: Alessandro Della Bella (Bloomberg)
Die Kapitaldecke ist dünn: CS-Gebäude in Zürich Seebach. Foto: Alessandro Della Bella (Bloomberg)

Die zweitgrösste Schweizer Bank übertraf gestern die schlimmsten Befürchtungen: Nach der Bekanntgabe eines Verlusts von 2,9 Milliarden Franken stürzte sie an der Börse regelrecht ab – minus 11 Prozent. Damit wurden rund 3,5 Milliarden Franken an Börsenwert vernichtet. Dass die Anleger derart verschreckt auf die Jahresergebnisse reagierten, hat damit zu tun, dass es die CS auch gut ein halbes Jahr nach dem Amtsantritt des neuen Chefs Tidjane Thiam nicht geschafft hat, ihren Geldgebern eine glaubwürdige Zukunftsvision zu vermitteln.

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