Die CS macht 694 Millionen Franken Gewinn

Die Schweizer Grossbank hat die Zahlen für das erste Quartal 2018 präsentiert. Sie konnte 16 Prozent zulegen.

Laut CS-Chef Tidjane Thiam hat sich das neue Geschäftsmodell bewährt. (Archiv)

Laut CS-Chef Tidjane Thiam hat sich das neue Geschäftsmodell bewährt. (Archiv) Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone

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Nach dem dritten Jahresverlust in Folge ist die Grossbank Credit Suisse erfolgreich ins Geschäftsjahr 2018 gestartet. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 694 Millionen Franken. Das sind 16 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

Der Ertrag belief sich auf 5,6 Milliarden Franken, wie das Institut am Mittwoch mitteilte. Das ist ein Anstieg um 2 Prozent. Die Kosten vermochte die CS um 6 Prozent auf 4,5 Milliarden Franken zu drücken. Das ist das tiefste Niveau der letzten fünf Jahre.

Milliardenverlust wegen US-Steuerreform

Der Vorsteuergewinn belief sich auf 1,1 Milliarden Franken, ein Sprung um 57 Prozent. Bereinigt kommt die Bank vor Steuern auf 1,2 Milliarden Gewinn, was einer Steigerung um 36 Prozent entspricht. Gut liefen die Vermögensverwaltung und das Schweizer Geschäft. Im Schlussquartal 2017 hatte die US-Steuerreform der Bank einen Verlust von über 2 Milliarden Franken eingebrockt und das Gesamtjahr in die roten Zahlen geführt.

In der Kerndivision Vermögensverwaltung verzeichnete die CS den Angaben zufolge den höchsten Neugeldzufluss seit sieben Jahren. Sie bezifferte ihn auf 14,4 Milliarden Franken, ein Fünftel mehr als im ersten Quartal 2017.

Neues Geschäftsmodell hat sich bewährt

Am Ende des abgelaufenen Quartals beliefen sich die verwalteten Vermögen damit auf 776 Milliarden Franken, ein neuer Rekord und ein Anstieg um 9 Prozent im Jahresvergleich. Das harte Kernkapital (Cet1) lag bei 12,9 Prozent nach 12,8 Prozent Ende 2017.

CS-Chef Tidjane Thiam wurde in der Mitteilung zitiert, dass neun der zwölf Restrukturierungsquartale hinter der Bank lägen. Das neue Geschäftsmodell habe sich bewährt. Im Ausblick gibt sich das Institut vorsichtig. Es rechnet angesichts der Weltpolitik, der Handelskonflikte und der Straffung der Geldpolitik mit mehr Schwankungen an den Märkten. (sda)

Erstellt: 25.04.2018, 07:52 Uhr

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