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Die dunkle Seite des Whistleblowers

Rudolf Elmer, der massenhaft Kundendaten der Privatbank Julius Bär auf Wikileaks veröffentlichte, wurde wegen Bankgeheimnisverletzung verurteilt – aber auch wegen schwerer Drohung und Nötigung.

Rudolf Elmer verlässt das Zürcher Bezirksgericht in einer Verhandlungspause. Rechts seine Anwältin.
Rudolf Elmer verlässt das Zürcher Bezirksgericht in einer Verhandlungspause. Rechts seine Anwältin.
Reuters

Mit hochgeschlagenem Mantelkragen, den Blick fest geradeaus, marschierte Rudolf Elmer gestern Abend aus dem Zürcher Bezirksgericht. Punkt 17 Uhr hatte der Richter ein Urteil verkündet, das Elmer und seiner Pflichtverteidigerin sichtlich nicht schmeckte: 7200 Franken Busse bedingt wegen Verletzung des Bankgeheimnisses, wegen mehrfacher Drohung und Nötigungsversuchs.

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