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Die Economiesuisse verspielt Kredit

Der Wirtschaftsdachverband kämpft derzeit an allen Fronten – und leistet sich dabei folgenreiche Fehltritte. Die Glaubwürdigkeit nehme Schaden, sagen Kritiker.

Hat Economiesuisse Studienresultate ungerechtfertigt interpretiert? Präsident Rudolf Wehrli und Geschäftsführer Pascal Gentinetta. (Archivbild)
Hat Economiesuisse Studienresultate ungerechtfertigt interpretiert? Präsident Rudolf Wehrli und Geschäftsführer Pascal Gentinetta. (Archivbild)
Keystone

Der mächtige Verband Economiesuisse sieht sich wegen seiner Lobby-Arbeit mit breiter Kritik konfrontiert. Neuester Anlass: Die Art und Weise, wie der Wirtschaftsverband Stimmung macht gegen die Energiewende. «Sollten breite Kreise die engen Grenzen der Studie (von ETH-Professor Peter Egger zur Energiewende, Anm. der Redaktion) und ihre übertriebene Interpretation von Economiesuisse erkennen, so dürfte der Dachverband dies noch bereuen – seine Glaubwürdigkeit leidet», sagt Ökonomie-Professor Beat Hotz von der Uni Zürich. Er beobachtet die Debatte, die nach der Präsentation der von Economiesuisse bei der ETH in Auftrag gegebenen Studie zur Energiepolitik 2050 des Bundesrates entstanden ist. Da sei «einiges an Unbehagen vorhanden» – und zwar nicht nur in Wissenschaftlerkreisen.

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