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Die Einsätze werden höher

Mit dem Kauf der Biotechfirma Intermune wettet Roche Milliarden auf den Erfolg eines einzelnen Medikaments.

MeinungVon Andreas Möckli
Roche-Chef Severin Schwan beruft sich beim jüngsten Deal auch auf sein Bauchgefühl. Foto: Gianluca Colla (Bloomberg)
Roche-Chef Severin Schwan beruft sich beim jüngsten Deal auch auf sein Bauchgefühl. Foto: Gianluca Colla (Bloomberg)

Roche zahlt für die kalifornische Biotechfirma Intermune umgerechnet 7,6 Milliarden Franken. Das ist eine enorme Summe für ein Unternehmen, das lediglich 450 Mitarbeiter beschäftigt und dieses Jahr gerade mal einen Umsatz von 130 bis 140 Millionen Dollar erwirtschaften dürfte. Zumal der Basler Pharmakonzern durch die Übernahme im Wesentlichen ein einziges Medikament einkauft. Das Präparat, das gegen eine seltene, aber tödliche Lungenkrankheit eingesetzt wird, soll laut Schätzungen einen Spitzenumsatz von 1,2 bis 1,4 Milliarden Dollar pro Jahr erzielen.

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