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«Die elektronische ID ist zu wenig benutzerfreundlich»

Online selber Bankkontos eröffnen und Versicherungen abschliessen: Dies könnte bald möglich sein mit elektronischer ID und Unterschrift. Doch das System hat seine Tücken, wie Rechtsanwalt Martin Steiger erklärt.

Olivia Raths
Wird (noch?) nicht von Nutzern überrannt: Eine Suisse-ID-Karte bei ihrer Lancierung im Mai 2010 in Bern, präsentiert von Projektleiter Christian Weber.
Wird (noch?) nicht von Nutzern überrannt: Eine Suisse-ID-Karte bei ihrer Lancierung im Mai 2010 in Bern, präsentiert von Projektleiter Christian Weber.
Peter Klaunzer, Keystone

Künftig soll man online mit elektronischem Identitätsnachweis und elektronischer Signatur selber Bankkontos eröffnen und Versicherungen abschliessen können, falls die revidierte Geldwäschereiverordnung der Finma in Kraft tritt. Nötig ist für solche Geschäfte die Suisse-ID (siehe Box), auf der entsprechende Daten gespeichert sind. Was halten Sie davon?

Eines vorweg: Die Digitalisierung ist positiv zu beurteilen, weil sie viele Chancen bietet wie schnellere Kommunikation, weniger Hürden beim Einkaufen und neue innovative Geschäftsmodelle. Das System des Trägervereins Suisse-ID, unter dessen Dach die meisten Anbieter für elektronische Signaturen vereint sind, ist jedoch auch fünf Jahre nach seinem Start nicht massentauglich und geniesst wenig Akzeptanz bei Kunden und Firmen.

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