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Die ewige Baustelle

Nach drei Jahren als Novartis-Präsident hat der Deutsche Joerg Reinhardt noch immer mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie sein Vorgänger Daniel Vasella.

MeinungAndreas Möckli
Kein leichtes Erbe angetreten: Novartis-Präsident Joerg Reinhardt. Foto: Urs Jaudas
Kein leichtes Erbe angetreten: Novartis-Präsident Joerg Reinhardt. Foto: Urs Jaudas

Konzerne sind wie grosse Tanker. Haben sie einmal volle Fahrt aufgenommen, lassen sie sich nicht so einfach vom eingeschlagenen Kurs abbringen. Daran ändert sich auch nichts, wenn ein neuer Kapitän das Steuer übernimmt. Im August 2013 trat der Deutsche Joerg Reinhardt auf die Novartis-Kommandobrücke. An der Seite von Konzernchef Joe Jimenez sollte er das Schiff wieder in ruhigere Gewässer führen. Reinhardts Vor­gänger Daniel Vasella schadete zum Schluss mehr, als er dem Basler Pharmakonzern nützte. Seine Abgangsentschädigung von bis zu 72 Millionen Franken versetzte ein ganzes Land während Tagen in helle Aufregung und machte den Bündner zeitweilig zur Persona non grata.

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