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Die Finma sitzt mehreren Versicherern im Nacken

9 von 133 Versicherern tun sich schwer damit, die neuen Kapitalvorschriften der Aufsicht zu erfüllen. Die Finma drängt sie jetzt dazu, Massnahmen zu ergreifen.

René Schnieper, bei der Finanzmarktaufsicht Finma zuständig für den Versicherungsbereich, formuliert es positiv: «124 von 133 Versicherungsunternehmen erfüllen die Solvenzanforderungen nach SST.» SST steht für Swiss Solvency Test – das neue Instrument, mit dem die Finma die Zahlungsfähigkeit der Versicherungen überwacht.

Neun Gesellschaften vermögen den Anforderungen nicht voll zu genügen. Das heisst: Sie sind nach Meinung der Behörde nicht genügend kapitalisiert. Sie haben im Verhältnis zu den eingegangenen Risiken zu wenig Kapital unterlegt. Namen gibt die Finma nicht preis. Schnieper präzisierte aber, dass sechs der neun Gesellschaften Lebensversicherer sind, wovon fünf zu einer Versicherungsgruppe gehören. Und er fügte bei: «Ich habe nicht gesagt: Schweizer Gruppe.» Es können also ausländische Gesellschaften sein, die über ihre Ableger in der Schweiz Lebensversicherungen verkaufen.

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