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Die Gewinner in der Finanzkrise

Barack Obama: Die Finanzkrise könnte ihn ins Weisse Haus tragen. Je schlechter die Nachrichten von den Märkten, desto besser seine Umfragewerte. Eine Mehrheit der befragten US-Bürger (aber auch der Ökonomen) traut dem Demokraten eher zu, die richtigen Massnahmen in der Krise zu ergreifen – zumindest bislang.
Henry Paulson: Die Finanzkrise machte ihn zur stärksten Figur der Regierung Bush. Weitherum gilt er derzeit als wahrer Chef in Washington, was sich auch im Spitznamen "King Henry" ausdrückt. Kritiker werfen dem ehemaligen Chef der Investmentbank Goldman Sachs zwar vor, zu nah am Wallstreet-Milieu zu sein, aber spätestens nachdem er das 700-Milliarden-Rettungspaket durch den Kongress gepaukt hat, scheint ihm eine wichtige Rolle in den Geschichtsbüchern gewiss.
Pierin Vincenz, Geschäftsleitungs-Vorsitzender der Raiffeisen-Gruppe: Die Finanzkrise macht die Kleinen gross. In der Schweiz mussten die Kantonal- und Regionalbanken wegen der internationalen Probleme zwar ebenfalls Rückgänge im Handelsgeschäft verbuchen, doch sie profitierten von der Verunsicherung: Kunden von Grossbanken wanderten zu ihnen ab. Vor allem die Kantonalbanken und die Raiffeisen-Gruppe erweisen in unsicheren Zeiten als geschützter Hafen. Im ersten Halbjahr flossen den Raiffeisen-Banken 6 Milliarden Franken an neuen Kundengeldern zu.
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