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Die Kontrollen in den Textilfabriken ziehen sich hin

Ein Jahr nach dem Kollaps einer Fabrik in Bangladesh mit über 1100 Opfern hat die Migros erst die Hälfte der Lieferanten kontrolliert. Coop besucht nur aktive Zulieferer. Internationale Initiativen lehnen beide ab.

In sich zusammengefallen: Das eingestürzte achtstöckige Gebäude in Bangladesh. (24. April 2013)
In sich zusammengefallen: Das eingestürzte achtstöckige Gebäude in Bangladesh. (24. April 2013)
Keystone
Der Fabrikbesitzer soll einen Befehl zur Räumung des Gebäudes missachtet haben: Zahlreiche Menschen haben sich am Ort des Unglücks versammelt. (25. April 2013)
Der Fabrikbesitzer soll einen Befehl zur Räumung des Gebäudes missachtet haben: Zahlreiche Menschen haben sich am Ort des Unglücks versammelt. (25. April 2013)
AP
Hier starben 1129 Menschen: Überreste der eingestürzten Textilfabrik in Bangladesh. (13. Juni 2013)
Hier starben 1129 Menschen: Überreste der eingestürzten Textilfabrik in Bangladesh. (13. Juni 2013)
Keystone
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Eine kaputte Glühbirne in einem Notausgangsschild, defekte Rauchmelder, ein einsturzgefährdetes Dach über einem Raum, in dem sich ein Generator befindet. Aber es sind Notausgänge vorhanden, sie sind frei, und die Fabriken sind stabil. «Keine gravierenden Mängel. Keine Probleme, wie sie zum Einsturz des Rana-Plaza-Komplexes geführt haben.» So lautet das erste Fazit eines Berichts, den der externe Prüfer Jürg von Niederhäusern vorgelegt hat – auch wenn weitere Prüfungen noch ausstehen.

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