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«Die Nachfrage nach Geld ist explodiert»

Bruno Gehrig ist neuer Verwaltungsratspräsident der Swiss, Vize von Roche und Verwaltungsrat der UBS. Im grossen TA-Interview spricht er über den Euro, Grübel, Zuwanderung, Boni und seinen Schlaganfall.

«Wenn die Swiss das heutige hohe Dienstleistungsniveau behalten kann, dann sind wir gut unterwegs»: Bruno Gehrig (Bild: Marc Welti, 13 Photo).
«Wenn die Swiss das heutige hohe Dienstleistungsniveau behalten kann, dann sind wir gut unterwegs»: Bruno Gehrig (Bild: Marc Welti, 13 Photo).

Herr Gehrig, vor zwei Jahren war der Schweizer Finanzplatz in Not, die Wirtschaft schrumpfte, die Stimmung war am Boden. Nun ist das Wachstum zurück, die Arbeitslosigkeit sinkt. Geht das weiter so? Bei Wirtschaftsprognosen ist Vorsicht geboten. Vor einem Jahr ging die Konsensprognose von einem Wachstum von 1,2 Prozent aus. Tatsächlich wurden es 3 Prozent. Wir haben Vollbeschäftigung und sind vergleichsweise wenig verschuldet. Ich rechne nächstes Jahr mit gut 2 Prozent Wachstum. Der Schweiz geht es momentan sehr gut. Aber es besteht natürlich das Risiko, dass es anders kommt.

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