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Die Pharmaindustrie erobert den Kanton Zug

Roche, Novartis und Johnson & Johnson haben ihre Präsenz in der Innerschweiz markant ausgebaut – oder werden dies demnächst tun. Und dies nicht nur wegen der niedrigen Steuern.

Die Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter gab den Ausschlag für den Standortentscheid: Roche-Standort in Rotkreuz.
Die Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter gab den Ausschlag für den Standortentscheid: Roche-Standort in Rotkreuz.
Roche

Seit Oktober steht auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zug ein neuer, spektakulärer Bürokomplex. Hauptmieterin ist Johnson & Johnson. Bis Ende März werden dort gegen 1000 Mitarbeiter für den US-Gesundheitskonzern tätig sein, bis vor kurzem waren es noch 750. Die Standorte Spreitenbach und Baar werden im Gegenzug geschlossen. Zu den Annehmlichkeiten für die Mitarbeiter gehören höhenverstellbare Bürotische, topmoderne IT, eine Bäckerei, ein firmeneigener Kinderhort, eine Minigolfanlage, ein Gymnastikraum mit Duschen, eine Apotheke und ein Bancomat. In der Pharmaindustrie scheinen solche Vorzüge zum Standard zu werden, wenn man etwa an den Novartis Campus in Basel denkt.

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