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Die radikale Lösung

Griechische Schmiergelder in der Schweiz: Das neue Jahr fängt an, wie das alte aufgehört hat. Behörden ermitteln, Banken beteuern ihre Unschuld. Hört das nie auf?

Ein Kommentar von Philipp Löpfe

Deutsche Waffenschmieden liefern U-Boote und Panzer nach Griechenland. Selbstverständlich wird dabei geschmiert, und selbstverständlich fliesst ein Grossteil der Gelder über Schweizer Bankkonten. Das neue Jahr fängt an, wie das alte aufgehört hat. Die Bundesanwaltschaft ermittelt, die Finma untersucht, Bankensprecher beteuern die Unschuld, amtliche Pressestellen verweigern die Auskunft. Hört das nie auf? Sind wir Schweizer in alle Ewigkeit zu Schwarzgeld- und Geldwäschereiskandalen verdammt?

Es gibt eine Lösung. Dave Eggers schildert sie in seinem Roman «The Circle». Er handelt von einem globalen IT-Konzern, der zwar nicht Google heisst, aber grosse Ähnlichkeit mit diesem Unternehmen aufweist. Er hat das «Unified Operating System» entwickelt, ein Instrument, das es erlaubt, jede Menge von Daten in Realzeit miteinander abzugleichen. Jeder «Circle»-Kunde hat ein «TruYou»-Account, das ihm jede gewünschte Auskunft geben kann, sei es über seine Finanzen oder sei es über seine Gesundheit, seine Hobbys, seine Freunde, einfach alles.

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