Zum Hauptinhalt springen

Die Rechnungen des Davoser Luxushotels bleiben offen

Statt eine einkassierte Garantie zurückzuerstatten, will die Credit Suisse die Protokolle der Pleitefirma einsehen. Der Konkursverwalter bleibt hart.

Schwelender Streit um Nobelhotel: Das Davoser Intercontinental. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)
Schwelender Streit um Nobelhotel: Das Davoser Intercontinental. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Das böse Erwachen kam Ende Mai. Nur sechs Monate nach der Eröffnung war die Betreibergesellschaft des Davoser Nobelhotels Intercontinental am Ende. Zwar präsentierte die Credit Suisse, der das goldene Ei gehört, innert Kürze eine neue Pächterin. Seither schwelt aber ein Streit zwischen den involvierten Parteien. Nun bekommt es die Credit Suisse mit dem Churer Konkursamt zu tun: «Ich will das Geld zurück, vorher gebe ich keine Ruhe», sagt Philipp Annen, Konkursverwalter der pleitegegangenen Betreiberfirma Stilli Park. Seine Aufgabe ist es, das verbleibende Geld auf die ­unbezahlten Rechnungen und Lohn­forderungen zu verteilen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.