Zum Hauptinhalt springen

Die Regenmacher

Investmentbanker mit den besten Beziehungen in die Wirtschaft sollen den Finanzinstituten wieder den erhofften Geldregen bringen. Doch den Top-Bankern eilt ein Starkult voraus, der nicht immer gerechtfertigt ist.

Wann kommt der erhoffte Geldregen: Mann mit Regenschirm vor einer Kurstafel der UBS in der Bahnhofstrasse in Zürich.
Wann kommt der erhoffte Geldregen: Mann mit Regenschirm vor einer Kurstafel der UBS in der Bahnhofstrasse in Zürich.
Keystone

Sie sind die Heilsbringer der Finanzwelt, die die Industrie beschwören und Unternehmen beraten, um bei Fusionen und Firmenkäufen Millionen zu machen. Um die «Rainmaker», zu deutsch: Regenmacher, wird in der Bankenszene ein veritabler Kult betrieben. Kein Wunder: «Das Geschäft wird sehr stark von einzelnen Deals geprägt. Wenn man keinen Deal macht, dann gibt es keinen Gewinn. Und wenn man einen abschliesst, dann sprudeln plötzlich die Erträge», sagt Manuel Ammann, Professor für Banken und Finanzen der Universität St. Gallen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.