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Die Rockefellers denken um

John D. Rockefeller wurde im 19. Jahrhundert dank dem Ölgeschäft zum reichsten Mann der Welt. Jetzt schlägt die Familienstiftung einen neuen Weg ein.

«Er würde heute aus fossilen Energien aussteigen und in saubere, erneuerbare Energien investieren»: Sagt Stephen Heintz, Präsident des Rockefeller Brothers Fund, über John D. Rockefeller.
«Er würde heute aus fossilen Energien aussteigen und in saubere, erneuerbare Energien investieren»: Sagt Stephen Heintz, Präsident des Rockefeller Brothers Fund, über John D. Rockefeller.
AP Photo, Keystone

John D. Rockefeller baute ein Ölimperium und wurde zum reichsten Mann der Welt. Seine Erben drehen nun den Geldhahn zu und ziehen sich aus Investitionen in fossile Energieträger ganz ­zurück. Die Rockefellers schliessen sich 180 Stiftungen, Universitäten und Kirchen an, die 50 Milliarden Dollar aus ­­ Öl- und Kohlekonzernen abziehen und in alternative Energie umleiten wollen. Finanziell dürfte die Kampagne wenig ausrichten können, wie die Anti-Apartheid-Bewegung zeigte. Was aber zählt, ist der moralische Druck.

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