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«Die Schweiz ist angeschlagen wegen des Wechselkurses»

Martin Neff, Chefökonom der Raiffeisen-Gruppe, über Börsenkurse, Zinsentwicklung und Absturzrisiken.

«Ich hätte nie erwartet, dass die Märkte nach diesem faulen Kompromiss in der Griechenland-Frage ein derartiges Kursfeuerwerk einleiten», gesteht Raiffeisen-Ökonom Martin Neff.
«Ich hätte nie erwartet, dass die Märkte nach diesem faulen Kompromiss in der Griechenland-Frage ein derartiges Kursfeuerwerk einleiten», gesteht Raiffeisen-Ökonom Martin Neff.
Manuel Zingg/Ex-Press

Herr Neff, seit Monaten heisst es, wegen der tiefen Zinsen gebe es kaum Alternativen zu Aktien. Und doch hat Raiffeisen Aktien untergewichtet.

Martin Neff: Im Mai hatten die Märkte damit angefangen, den Grexit als ein ernst zu nehmendes Szenario zu betrachten. Da haben wir uns gesagt, der unsichere Ausgang werde nicht spurlos an den Märkten vorbeigehen. Damit lagen wir richtig. Ich hätte aber nie erwartet, dass die Märkte nach diesem faulen Kompromiss vom 6.Juli 2015 ein derartiges Kursfeuerwerk einleiten.

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