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Die Schweiz wird zur Weltmacht im Krebsgeschäft

Die Basler Konzerne Novartis und Roche kontrollieren neu über 45 Prozent des Weltmarkts. Bei Novartis bleiben gewisse Lücken aber trotz des milliardenschweren Zukaufs offen.

Novartis-CEO Joe Jimenez erhofft sich vom Zukauf der GSK-Krebsmedikamente gewichtige Synergien. Foto: Stefan Bohrer (Pixil)
Novartis-CEO Joe Jimenez erhofft sich vom Zukauf der GSK-Krebsmedikamente gewichtige Synergien. Foto: Stefan Bohrer (Pixil)

Die Summe ist enorm. Novartis zahlt für die Krebsmedikamente des britischen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline (GSK) 14,5 Milliarden Dollar. Der Umsatz, den die Sparte 2013 erzielt hat, ist mit 1,6 Milliarden Dollar um den Faktor 9 kleiner. Für die Basler ist der Milliardenbetrag trotzdem gerechtfertigt: «Wir bezahlen einen fairen Preis und erwarten ein markantes Wachstum», sagt Novartis-Chef Joe Jimenez im Gespräch mit dem TA. Das britische Unternehmen verfüge über drei Wirkstoffe, die von grossem Interesse für Novartis seien. «So beabsichtigen wir etwa, ein Medikament gegen Nierenkrebs von GSK mit einem unserer Präparate zu kombinieren. Das ist nur ein Beispiel dafür, dass wir mit dem Zukauf gewichtige Synergien erzielen können», erklärt der Amerikaner.

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