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«Die sichtbare Spitze des Eisbergs»

Der Rohstoffgipfel in Lausanne rückt eine verschwiegene Branche in den Fokus der Öffentlichkeit. Eine Übersicht zeigt, wie eng Schweizer Handelsfirmen mit politisch exponierten Personen verbandelt sind.

Am Internationalen Rohstoffgipfel in Lausanne herrscht gute Stimmung. Das stabile Preisniveau vieler Rohstoffe und die steigende Nachfrage der Wachstumsmärkte halten die Branche bei Laune. Die Kulisse ist passend: Das Hotel Beau-Rivage Palace bietet den rund 400 angereisten Händlern eine entspannte Atmosphäre zum Informationsaustausch. Über dem davorliegenden blauen Seebecken in Ouchy herrscht eitel Sonnenschein.

Bei all dem Optimismus geht ein Thema vergessen: Die aussenpolitische Herausforderung, die sich durch einzelne in der Schweiz niedergelassene Firmen ergibt. Das gelte «namentlich für Rohstofffirmen, die im Besitz von politisch exponierten Personen oder von Staaten sind, die demokratische oder menschenrechtliche Defizite aufweisen», schrieb der Bundesrat bereits letztes Jahr in seinem Rohstoffbericht.

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