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«Die Steuerreform ist eine Riesenkiste»

Die Basler Finanzdirektorin Eva Herzog sagt, im Steuerstreit mit der EU drohten der Schweiz Verluste in Milliardenhöhe, falls sie sich nicht bewege und die Kantone sich nicht einigten.

«Keine Lösung von heute auf morgen»: Flaggen der Schweiz und der EU am Bundeshaus. (Archivbild)
«Keine Lösung von heute auf morgen»: Flaggen der Schweiz und der EU am Bundeshaus. (Archivbild)
Keystone

Zürich, Genf und Basel haben eine radikale Senkung der Gewinnsteuern zur Diskussion gestellt. Damit könnte eine Lösung im Steuerstreit mit der EU erzielt werden. Die daraus resultierenden Steuerausfälle von rund 2 Milliarden Franken schockieren aber. Das ist nicht ganz korrekt. Nur Genf hat Pläne zu einer möglichen Senkung der kantonalen Gewinnsteuern präsentiert, gekoppelt mit Forderungen an den Bund, die drohenden Ausfälle zu kompensieren. Wir in Basel und Zürich gehen nicht so weit. Wir befassen uns nur mit möglichen Szenarien, um die Folgekosten abzuschätzen. Gut daran ist, dass die Dimension des Problems jetzt einer breiteren Öffentlichkeit bewusst geworden ist. Die Lösung aber liegt noch überhaupt nicht vor.

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