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Die Strombranche büsst für eigene Sünden

Nur der tiefe Strompreis sei schuld an ihrer Misere, sagen die Schweizer Energiekonzerne. Das ist Unsinn.

MeinungVon Franziska Kohler
Die Branche leidet, Stauwerke wie Grande Dixence stehen zum Verkauf. Foto: Andrée-Noëlle Pot (Keystone)
Die Branche leidet, Stauwerke wie Grande Dixence stehen zum Verkauf. Foto: Andrée-Noëlle Pot (Keystone)

Milliardenabschreiber, Entlassungen, Schuldenberge, Teilverkäufe: Bei den Schweizer Stromkonzernen ist der Ausnahme- zum Normalzustand geworden. Wieder einmal muss ein Energieunternehmen den Wert seiner Anlagen korrigieren, wieder einmal sind die Jahreszahlen tiefrot. Mit dem Entscheid von Alpiq, einen Teil seiner Wasserkraftanlagen zu verkaufen, hat die Krise nun eine neue emotionale Dimension angenommen. Die Probleme von Alpiq, Axpo und Co. waren zwar vorher schon bekannt, sie blieben aber immer mehr oder weniger abstrakt. Jetzt hat Alpiq dazu ein konkretes Bild geliefert: die kostbaren Schweizer Stauseen, die in die Hände von Investoren übergehen.

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