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Die Superreichen und der Wohlstand der anderen

Was hat der Mittelstand von einer schmalen Elite von Superreichen? Moralisch ist der Fall klar. Aus ökonomischer Sicht jedoch nicht.

Eine der reichsten Familien der USA: Immobilien-Tycoon Donald Trump, Ehefrau Melania, Sohn Barron.
Eine der reichsten Familien der USA: Immobilien-Tycoon Donald Trump, Ehefrau Melania, Sohn Barron.
AFP

Die Globalisierung verändert die Struktur der modernen Gesellschaften: Eine schmale Elite beansprucht einen immer grösseren Anteil des Volkseinkommens, die Löhne des Mittelstandes stagnieren oder gehen gar leicht zurück. In den USA beispielsweise ist der Anteil des gesamten Einkommens, der an das reichste Prozent der Amerikaner geht, in den letzten 30 Jahren von rund 9 auf über 23 Prozent gestiegen. Hans Kissling, ehemaliger Chef des Statistischen Amtes des Kantons Zürich, zeigt in seinem Buch «Reichtum ohne Leistung», dass der Trend in der Schweiz in die gleiche Richtung geht, wenn auch nicht so krass. Und eine kürzlich veröffentlichte Studie der Zürcher Kantonalbank kommt ebenfalls zu Schluss, dass die Reallöhne des Mittelstands selbst im Grossraum Zürich leicht zu sinken beginnen.

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