Zum Hauptinhalt springen

Die Tricks der Atom-Hardliner

Die Atomlobby des Ständerats verlangt von Doris Leuthards Bundesamt für Energie unzählige Zusatzabklärungen zum Ausstieg. Ein bewährtes Spielchen, um Entscheide hinauszuzögern.

Hubert Mooser
Ist zurzeit nicht am Netz: AKW Mühleberg, 9. Juni 2011.
Ist zurzeit nicht am Netz: AKW Mühleberg, 9. Juni 2011.
Keystone

Bevor er nach der Sitzung seiner Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (Urek) des Ständerats in die Ferien abhob, bestätigte Präsident Rolf Schweiger (FDP, ZG) gegenüber Medienvertretern, dass man beim Bundesamt für Justiz ein Gutachten verlangt habe - um verfassungsrechtliche Fragen zum Atomausstieg zu klären. Wie sich jetzt herausstellt, ist das nur einer von unzähligen Berichten, welche die Urek der Kleinen Kammer auch vom Departement Leuthard verlangt. Und dies nachdem Leuthards Experten den Ständeräten zwei Tage lang Red und Antwort standen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen