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Die UBS sagt «Stopp»

Die Eidgenössische Steuerverwaltung verlangt von der UBS, dass sie Kundendaten an Frankreich liefert. Die Bank wehrt sich dagegen. Und das lautstark.

Hat einen neuen Gegner: Sergio Ermotti, Chef der UBS. Foto: Bloomberg
Hat einen neuen Gegner: Sergio Ermotti, Chef der UBS. Foto: Bloomberg

UBS-Chef Sergio Ermotti hat sich mit seiner Bank einen neuen Gegner ausgesucht. Sie legte sich gestern mit der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) an. Das Institut widersetzt sich einer ESTV-Verfügung, die von ihr verlangt, Kundendaten an Frankreich zu liefern. Sie bezeichnet die Rechtsgrundlage für das französische Steuer-Amtshilfe­gesuch als «bestenfalls unklar». Daher zieht sie den ESTV-Entscheid ans Bundesverwaltungsgericht weiter. Zudem wurden die betroffenen Kunden darüber informiert, wie sie die Verfügung auch eigenständig anfechten können. Wie viele Kunden unter die Anfrage fallen, ist nicht bekannt. Es handelt sich laut der UBS um Daten von aktuellen und ehemaligen französischen Bankkunden aus den Jahren 2006 bis 2008. Viele der Kundenbeziehungen seien bereits geschlossen. Die ESTV nimmt die Mitteilung der UBS zur Kenntnis, kommentiert sie aber nicht.

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